2kom.org : Know-how / Versicherungen

Versicherungen

Hier einige ausgewählte Möglichkeiten, Argumente Pro und Contra, Vergleichsansätze und hilfreiche Links.

Erste Säule: AHV und IV

Die staatliche Zwangsvorsorge soll den Minimalbedarf decken.

Zweite Säule: berufliche Vorsorge

Beispiel für Reglemente einer Sammelstiftung:

Dritte Säule: Geld oder Leben

Lebensversicherung: Allgemeine Überlegungen

Für seine Liebsten vorsorgen ist sicher eine gute Idee - das richtige Mass muss jeder für sich selbst finden.

Risiko teilen ist sozial. Mit einem vorsichtigen Lebenswandel kann man selbst einige Risiken (nicht alle!) minimieren - dem kann eine Versicherung nur begrenzt Rechnung tragen, z.B. durch andere Ansätze für Raucher und Nichtraucher. Wer sich selbst Sorge trägt, finanziert darum immer auch das Risiko unvorsichtiger oder risikofreudiger Mitmenschen mit. Es versteht sich von selbst, dass die risikofreudige Gruppe im Durchschnitt mehr Leistungen von der Versicherung erhält als die risikoscheue.

Drum prüfe, wer sich lange bindet. Wer jung in ein Versicherungsmodell nach Säule 3a einsteigt, bindet sich für sehr lange Zeit, in der Regel bis mindestens fünf Jahre vor dem Pensionsalter - Änderungen sind möglich, aber nicht immer vorteilhaft. Wissen Sie, in welcher Situation Sie in 15, 25 oder gar 35 Jahren sein werden?

Klassische Lebensversicherung

Jährlich wird ein (hoher) Betrag einbezahlt, dafür ist ein Todesfallkapital und ein Erlebensfallkapital - letzteres zusätzlich mit (nicht garantierten) Überschüssen - versichert. Abwicklung im Rahmen der Säule 3a ist üblich.

Vorteile

Nachteile

Varianten

Todesfallrisikoversicherung

Bei der reinen Risikoversicherung findet eine Auszahlung nur statt, wenn der versicherte (Todes-)Fall eintritt. Die Prämie enthält keinen Sparteil, reduziert sich aber ebenfalls um (nicht garantierte) Überschüsse.

Vorteile

Nachteile

Varianten

Einjährige Todesfallversicherung

Das Todeskapital kann jährlich den Bedürfnissen angepasst werden - i.d.R. nach unten, nach oben evtl. nur mit Gesundheitsprüfung. Die Versicherung passt dafür jährlich die Prämie an, das kann im Alter (ab ca. 50 Jahren) teuer werden.

Vorteile

Nachteile

Links Lebensversicherungen

Auto

Nationaler Garantiefonds

Infos über Grüne Karte und Europäisches Unfallprotokoll. Bei Unfällen, die in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein nachweislich durch unbekannte oder nichtversicherte Motorfahrzeuge verursacht werden, ist der Nationale Garantiefonds Schweiz (NGF) deckungspflichtig. - Auch wenn z.B. keine Parkschadenversicherung besteht. Selbstbehalt: 1000 Franken.

www.ngf.ch

Haus und Hausrat

Gebäudeversicherung Kanton Zürich

Die Gebäudeversicherung (GVZ) versichert obligatorisch und im Monopol sämtliche Gebäude im Kanton Zürich gegen Feuer-, Elementar- und Erdbebenschäden. Die Prämie für ein Einfamilienhaus liegt 2006 bei 32 Promille des Versicherungswerts (224 Fr. bei 700'000 Fr. Versicherungswert). Bei Elementarschäden beträgt der Selbstbehalt 500 Franken und bei Erdbebenschäden 10% der Versicherungssumme, mindestens aber 50'000 Franken pro Schadenfall.

Erdbeben allgemein

Das Risiko von Erdbebenschäden ist in den wenigsten Kantonen in der obligatorischen Gebäudeversicherung eingeschlossen.

«Die Erdbebengefährdung in der Schweiz wird im internationalen Vergleich als mässig bis mittel eingestuft. Es können hier ebenso starke Erdbeben wie etwa in Italien, Kalifornien und Japan auftreten, sie sind aber deutlich weniger häufig, das heisst, sie ereignen sich im Durchschnitt in grösseren Zeitabständen. Deshalb war und ist das allgemeine Bewusstsein für die Erdbebengefahr in der Schweiz nur wenig entwickelt.»
NZZ, 14.9.2005, Artikel von Hugo Bachmann, emeritierter Professor für Baustatik und Konstruktion an der ETH Zürich, der die Ausarbeitung moderner Erdbebennormen in der Schweiz leitete.

Haftpflicht

Krankenkassen

Vergleich im CASH

Die Zeitung CASH verglich in der Ausgabe vom 1.9.2005 die 15 grössten Kassen. Die ersten Plätze belegten:

  1. Sanitas
  2. atupri
  3. ÖKK

Im Vergleich nicht separat aufgeführt: die verschiedenen Billigkassen der grossen Anbieter wie Avanex, Progrès (in städtischen Regionen einie der billigsten) und Sansan von Helsana oder Arcosana und Auxilia von CSS.

Links Krankenkassen

CASH Prämienvergleich ab 19. September 2005

Links allgemein

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